Bild(©IngeBraune):  Christoph Bergmann, Birgit Bulenda und Klaus Kornberger im neu gestalteten Foyerbereich des Tauberländer Dorfmuseums.

Bild(©IngeBraune): Christoph Bergmann, Birgit Bulenda und Klaus Kornberger im neu gestalteten Foyerbereich des Tauberländer Dorfmuseums.

Frischer Wind fürs TDM 

Neuer Flyer, neue Homepage 

Jahreshauptversammlung am Freitag, Saisoneröffnung am Samstag

Der Verein Tauberfränkische Volkskultur bereitet sich auf engagiertes Durchstarten vor: Am Vorabend der Saisoneröffnung – das Museum öffnet ab dem ersten April wieder regelmäßig Samstags, Sonntags und an Feiertagen von 13.30 bis 17.00 Uhr die Pforten in die Vergangenheit des Tauberlandes – treffen sich Mitglieder und Interessierte am Freitag, dem 31. März um 18 Uhr im Uhu-Treff zur Jahreshauptversammlung.

    „Wir haben den Winter recht gut genutzt,“ so Birgit Bulenda jüngst beim Treffen mit Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger. Komplett neu gestaltet hat der Verein die Homepage. Die Adresse www.tauberlaender-dorfmuseum.de  und führt mitten hinein ins Museum und lockt auch zur Mitgestaltung der Vereinsarbeit. Auch der Flyer, der an zahlreichen Verteilstellen ausliegt, dürfte neugierig machen auf die größte Sammlung ländlichen Kulturguts in Tauberfranken, die auf gut 1000 Quadratmetern Ausstellungsfläche mit über 2000 Exponaten einen lebensnahen Einblick in die Lebenswelt früherer Generationen gibt. Neu gestaltet wurde der Eingangsbereich des Museums im ehemaligen Kornbau – und auch von außen präsentiert sich das Tauberländer Dorfmuseum im aufgefrischten Outfit.

    Zahlreiche Mitglieder und Freunde des Vereins  haben dazu beigetragen, dass Museum und Verein mit frischem Wind in die neue Saison starten können: Robert Schuler verbrachte viele Stunden im Museum, um die Exponate ins rechte Fotografenlicht zu setzen, Susan Moschüring besorgte flüssige Übersetzungen für englischsprachige Gäste, Christoph Bergmann unterstützte mit viel Elan und Einsatz nicht nur die Drucklegung des Flyers, sondern auch die Umgestaltung der Außenwerbung und des Eingangsbereichs. „Hier sollen Besucher neugierig werden auf die Lebens-, Wohn- und Arbeitswelt unserer Vorfahren,“ erläuterte Bergmann die neue Konzeption des Erdgeschossbereichs.

    Wer mit offenen Augen durchs Dorfmuseum streift, wird feststellen, dass die „gute alte Zeit“ auch eine oft sehr harte Zeit war: Wer kann sich heute noch vorstellen, welche Schufterei ein Waschtag mit sich brachte oder wie schwer es war, die Felder mit dem Ochsenpflug zu bearbeiten? Wo alles Streben zunächst einmal darauf gerichtet war, auch im Winter nicht zu hungern und möglichst nicht zu frieren, wurden Feiertage wie etwa die Kirchweih, die seit rund sechs Jahrhunderten in Weikersheim gepflegt wird, sehnsüchtig erwartet.

    Bürgermeister Klaus Kornberger, dem der Vorstand bereits vor Weihnachten den neuen Flyer vorgestellt hatte, konnte sich persönlich davon überzeugen, dass das Team etliches auf die Beine gestellt hat. Sehr angetan zeigte er sich vom jetzt geschaffenen einheitlichen Erscheinungsbild des  Tauberländer Dorfmuseums, das für ihn ein „Kleinod“ darstellt, das er von seinem Geschäftszimmer aus stets im Blick hat. Es sei wichtig, dass die Stadt ihren Bürgern und Gästen neben spannenden Einblicken in den herrschaftlichen Bereich auch einen Blick auf die Lebenswelt der Land- und Stadtbürgerschaft ermöglicht, so Kornberger.

Info:

Die Jahreshauptversammlung des Vereins Tauberfränkische Volkskultur e.V. findet am Freitag, dem 31. März, im UHU-Treff (Hauptstraße 30) statt. Beginn ist bereits um 18 Uhr.